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Vorteile vom 4:3 Bildformat

Fernsehformat 4:3 © roxcon - Fotolia.comDer Kauf eines neuen TV-Gerätes stellt den zukünftigen Besitzer vor die Wahl des Bildformates. Bevor die Industrie aus dem heimischen Wohnzimmer ein kleines Kino machen wollte, haben Geräte mit dem Bildformat 4:3 die eigenen vier Wände geziert und auch heute noch stellen diese den größten Anteil.

Pluspunkte vom 4:3

Vorteile bei dem bewährten Bildformat finden sich in der Nutzung für täglich ausgestrahlte Sendungen, Nachrichten oder Dokumentarfilmen. Hier füllt der Bildbereich die gesamte Mattscheibe aus, ohne verzerrt zu wirken oder schwarze Balken zu hinterlassen. Ein nicht zu vergessender Pluspunkt für das „alte“ Format ist die finanzielle Frage. Während die Industrie versucht dem Zuschauer Geräte für die Übertragung im Breitbildformat zu teilweise saftigen Preisen zu verkaufen, ist der Aufwand für ein Gerät im Bildformat 4:3 mittlerweile sehr überschaubar geworden.

Nachteile vom 16:9 Bildformat

Ausgestrahlte Filme im Breitbildformat werden durch einen schwarzen Balken geziert, was aber durchaus erträglich ist, da hier nichts vom Filmmaterial fehlt, sondern die Fläche einfach nur so verkleinert wurde, um in das 4:3 Format zu passen. Die schwarzen Balken sind einfach nur ungenutzte Pixel des 16:9 Bildformates. Schlimmer hingegen ist die Übertragung von „Cinemascope, da hierbei der Bildschirm durch die Balken schon fast dominiert wird, um dieses noch breitere Format in den kleinen Rahmen zu zwängen. Wirklich unbefriedigend wird es allerdings, wenn Teile des Bildausschnitts weggeschnitten wurden, um den gesamten Bildschirm auszufüllen. Hierbei gehen mitunter wichtige Informationen zum Handlungsablauf eines Filmes verloren. Auch wer nachträglich zoomt, um ein im Bildformat 16:9 ausgestrahltes Werk im Vollbild zu sehen, wird nicht begeistert sein. Für verwöhnte Augen stellt das gezeigte Bild meist eine unscharfe Folter dar.

4:3 reicht aus!

Menschen, die ihren Fernseher nicht als Heimkino nutzen möchten, und bei der Übertragung von Spielfilmen oder dem DVD-Abend mit Balken am oberen und unteren Rand hinwegsehen können, sind mit dem Bildformat 4:3 bestens bedient. Es muss ja nicht der klobige Röhrenfernseher sein, denn auch hier finden sich dank der Weiterentwicklung schlanke Geräte für angenehme Momente.

Foto: © roxcon

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